Die Frau sah dem Mann gerade ins Gesicht. „Dein Rücken ist krumm geworden.“ Sagte sie. „Und Deine Nase ist schief.“ erwiderte er. „Deine Hände zittern“ gab sie zurück. Er trat einen Schritt auf sie zu. Sie wich zurück.
„Und jetzt?“ fragte sie. Er zuckte die Schultern. „So können wir ewig weitermachen und wir werden immer mehr finden, womit wir unsere Sehnsucht füttern können.“
Sie nickte zustimmend. „Die Sehnsucht ist wie eine heimatlose Katze, die frisst und frisst und doch immer mager bleibt. Mit struppigem Fell und zerfetzten Ohren. Die nach einem warmen Platz am Feuer sucht und doch lieber eine Streunerin bleibt.“
Willst Du ein happy end? Fragte der Mann. „Ich weiß nicht.“ Antwortete die Frau. „Sehnsucht und Einsamkeit. Das sind meine Freunde.“
Ein Windstoß stieß die Tür auf, die krachend gegen die Wand schlug. Der Mann stand auf, um sie zu schließen und stemmte sich gegen den Wind. Das sind auch meine Freunde sagte er.