Der Windstoß

Der Mann fegte den Küchenboden. Dabei erlaubte er sich den Staub und die Flusen von einer in die andere Ecke zu schieben. Er fegte kreuz und quer, den Stuhl sauber, die Krümel von Tisch auf den Boden. Er schob allen Schmutz in dem Bereich zusammen, der von einem Sonnenstrahl erhellt wurde. Er fegte und fegte alles in den Sonnenstrahl. Der Strahl bewegte sich über den Boden. Er fegte den Schmutz hinterher und fand dabei noch neuen. Der Haufen wurde größer und größer, es gab mehr und mehr zu fegen.

Dann ging die Sonne unter und der Lichtstrahl verschwand. Der Mann öffnete die Tür. Ein Windstoß fegte herein und verteilte alles, was er zusammengefegt hatte, wieder gleichmäßig über den Boden.

Der Mann begann wieder zu fegen. Als alles auf einem Haufen war, nahm er Kehrschaufel und Besen, fegte den Berg zusammen und ließ ihn in den Ascheeimer rieseln. Dann ging er schlafen.